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Chronik des TSV Rodesgrün


Diese kurze Chronik unseres Vereins soll nur ein kleiner Überblick über die Entwicklung und die wichtigsten Ereignisse im Vereinsleben sein und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.

1932

Gründung des Vereins durch die Mitglieder Richard Meyer, May Fischer, Ernst Schaller, Karl Strobel, Karl Wilfert, Hans Thieroff und Heinrich Schaller. Es werden einige Freundschaftsspiele im Fußball ausgetragen. Als Vereinsfarben werden blau und weiß gewählt. Das Vereinslokal ist die Gastwirtschaft Meyer in Rodesgrün.

1933

Es wird ein Stück Land von Herrn Heinrich Fischer gepachtet und als Sportplatz hergerichtet. Der Verein nimmt an den ersten offiziellen Fußballspielen teil.

1936

Der Turnbetrieb der Männer und der Damen wird aufgenommen.

1937

Es wird die erste Vereinssatzung ausgearbeitet.

1938

Der Verein besteht aus den Abteilungen Turnen, Fußball und Leichtathletik. Im August findet das erste Wiesenfest statt. Der Verein hat bereits 96 Mitglieder.

1939

Es erfolgt die Gründung einer Sportdienstgruppe für Jungvolk und Schüler.

1940

Der Verein erhält die Auszeichnung des Bundes für Leibesübungen Bezirk Ostmark-Nord. Rodesgrün schickt als einziger Kleinverein im Kriegsjahr 1942 zwei Mannschaften zur Deutschen Kriegsvereinsmeisterschaft. Sie belegen im Bezirk Ostmark Nord den 4. und den 7. Platz. Es sind bereits 40 Jugendliche und Schüler im Verein.

1941-1947

Der Zweite Weltkrieg bringt das Sport- und Vereinsleben zum Erliegen.

1948

Am 20.Juli wird der Turn- und Sportverein neu gegründet und Heinrich Wurzbacher zum 1. Vorstand gewählt. Die Meldung zum BLSV erfolgt sowie die Lizenzierung des Vereins durch das Landratsamt und die Genehmigung der neuen Satzung. Fast die ganze Fußballmannschaft ist im Krieg gefallen.

1949

Richard Meyer wird 1. Vorsitzender des Vereins. Die Fußballmannschaft nimmt an Verbandsspielen teil und der Turnbetrieb kann wieder aufgenommen werden.

1950

Erstmals nach dem Krieg ist im August wieder die Durchführung des Wiesenfestes möglich.

1951-1953

In diesen Jahren führen Heinrich Wurzbacher und Richard Meyer abwechselnd den Verein.

1954

Eine neue Vereinssatzung wird ausgearbeitet und im Vereinsregister eingetragen. Der Verein kann nach langen Verhandlungen den Sportplatz erwerben. In 1500 Arbeitstunden wird dieser errichtet.

1955

Die Sportplatzeinweihung findet statt. Der Mitgliederzahl übersteigt erstmals die 100er Marke.

1956

Es folgt die Errichtung eines Geräte- und Umkleideraumes am Sportplatz.

1959-65

Der Sportbetrieb im Fußball kann nur unter großen Schwierigkeiten aufrechterhalten werden.

1966

Die Leichtathletikabteilung wird wieder aufgebaut. Erstmals erfolgt die Teilnahme am Osterwaldlauf in Schwarzenbach/Saale.

1967

In diesem Jahr finden die Kreiswaldlaufmeisterschaften in Rodesgrün mit 113 Teilnehmern aus 16 Vereinen statt.

1968

Die Schülerinnen B gewinnen die Oberfränkische Waldlaufmeisterschaft in Frohnlach. Im Fußball kann wieder ein geregelter Spielbetrieb aufgenommen werden.

1969

In der Leichtathletik trumpfen vor allem die Mädchen groß auf. Die Mitgliederzahl erreicht die 200.

1971

Im Juli wird das Richtfest unseres Sportheims gefeiert.

Im Rahmen einer Sportwoche findet das 1. Damenfußballspiel einer Nailaer Mannschaft statt, das gegen den FC Münchberg ausgetragen wird und mit einem 1:1 endet.

1972

Das Sportheim kann am 15.7. eingeweiht werden. Es werden eine 2. Fußballmannschaft und eine Schülermannschaft gemeldet. Von 1970 bis 1972 werden wieder sehr gute Leistungen in der Leichtathletik erbracht.

1973

Bei der Meisterschaft in Bamberg wird von der weiblichen Jugend B in der 3 x 800 m Staffel ein oberfränkischer Rekord aufgestellt. Nun hat der Verein auch eine Jugendmannschaft.

1974

Es erfolgt der Aufstieg der Jugendmannschaft in die Kreisklasse. Die Gymnastikabteilung der Frauen mit Leiterin Renate Winzer wird ins Leben gerufen.

1975

Vorsitzender des Vereins wird Berthold Heim, Richard Meyer wird Ehrenvorsitzender. Die 1. Fußballmannschaft schafft zum ersten Mal den Aufstieg in die B-Klasse. Die Flutlichtanlage am Sportplatz wird errichtet.

1976

Die Frauen werden Bayrischer Waldlaufmeister vor Quelle Fürth.

1977

Die Jugendmannschaft steigt in die Kreisliga-Ost auf. Die erste Mannschaft hingegen steigt leider ab.

1978

Die Jugendmannschaft steigt in die Kreisklasse ab.

1979

Die Männer belegen den 1. Platz bei den Bayerischen Waldlaufmeisterschaften in Hunderdorf. In den Jahren 1968-1979 wird jährlich ein Landesoffener Herbstwaldlauf veranstaltet, der stets sehr erfolgreich ist und 1971/1972 mit 270 Teilnehmern eine Rekordbeteiligung hat.

1980

Es folgt der Aufstieg der Jugendmannschaft in die Kreisliga Ost. Erstmals zählt der Verein 300 Mitglieder. Die Damen stellen im Marathon einen oberfränkischen Rekord auf.

1981

Der TSV hat vier Fußballmannschaften im Spielbetrieb und eine erfolgreiche Leichtathletikabteilung. Der Sportplatzneubau beginnt.

1982

Die 50-Jahrfeier des Vereins wird durch den Aufstieg der ersten Mannschaft in die B-Klasse gekrönt. Der erste Richard-Meyer-Gedächtnislauf wird durchgeführt.

1983-1984

Mit über 80 ersten Plätzen wird die Leichtathletikabteilung des TSV landesweit bekannt.

1985

Es wird eine A-Jugend Jugendspielgemeinschaft Neuhaus-Rodesgrün gegründet. Ingrid Hanke wird Bayerische Meisterin im 25-Km-Lauf. Der 1. Vorsitzend Berthold Heim verstirbt.

1987

Die 1. Mannschaft wird Stadtmeister vor der SV Selbitz und dem ATS Selbitz und erhält auch den Fairnesspreis. Die Kinderturngruppe unter der Leitung von Doris Riedl wird gegründet.

1988

Die 1.Mannschaft steigt in die C-Klasse ab. Die AH-Mannschaft unter der Leitung von Heinz Hohberger bestreitet die ersten Spiele. Gerald Winzer wird oberfränkischer Jugendmeister im 15-Km Lauf.

1989

Erich Kastner und Reinhard Winzer werden oberfränkische Meister. Es kommt eine zweite Kinderturngruppe dazu, die von Helmut Miksche betreut wird.

1990

Jugendspielgemeinschaft mit Neuhaus und Berg, die 1. und 2. Fußballmannschaft werden abgemeldet. Reinhard Winzer wird oberfränkischer Meister über 20 km Gehen. Der letzte Richard-Meyer-Gedächtnislauf findet statt.

1991

Der Vorstand Werner Kießling verstirbt. Drei Generationen treten zum Freundschaftsspiel in Hammerbrücke an. Karin Ronge und Andrea Miksche übernehmen die Damengymnastik. Viele Schüler nehmen wieder an Leichtathletikwettkämpfen teil.

1992

Manfred Knörnschild wird zum neuen Vorstand gewählt. Eine dritte Kindergruppe unter Leitung von Karin Ronge wird angeboten. Die Damengymnastik wird von Daniela Wurzbacher und Daniela Miksche geleitet. Es werden die Waldläufe in Oberkotzau, Helmbrechts und Schauenstein besucht.

1993

Die Leichtathleten sind mit 20 Kindern bei 7 Wettkämpfen 70-mal unter den ersten 6 Plätzen vertreten.

1994

Unter der Leitung von Helmut Miksche wird eine C-Juniorenmannschaft gegründet. In der Damengymnastik kommt Heike Mergner als Leiterin dazu und Monika Hörl übernimmt eine der Kinderturngruppen. Oberfränkische Meister werden Peter Riedl über 3000 Meter und Anne Mohr über 3000 Meter Bahngehen.

1995

Die B-Junioren spielen in einer Spielgemeinschaft mit dem ATS Selbitz. Bei einem Hallenturnier belegen die AH den zweiten Platz hinter Budapest. Doris Riedl übernimmt die Jugendleitung von Reinhard Winzer. Daniela Wurzbacher gründet eine Jazz-Turngruppe und Sabine Kießling übernimmt eine der Kinderturngruppen.

1996

Der Sportheimanbau wird fertiggestellt. Die C-Junioren gründen eine Spielgemeinschaft mit dem ATS Selbitz.

1997

Es wird eine fünfte Kindergruppe unter der Leitung von Heidi Kindlein gebildet. Falke, Gerstberger und Winzer erzielten über 3x20km Straßengehen einen neuen bayrischen Rekord und erhalten die DLV Bestennadel.

1998

Die Kinderlaufgruppe erzielt bei 12 Läufen sehr gute Ergebnisse. Heinz Flügel übernimmt die Privatmannschaft. Doris Kießling leitet die Wirbelsäulengymnastik.

1999

Die Privatmannschaft, betreut von Klaus Gagel, trägt ein Pokalturnier aus. Neu im Programm: "Frauenpower" mit Monika Hörl. Lisa Völkel wird Leichtathletikkreismeisterin. Das weitaus älteste Gehertrio Falke, Winzer und Gerstberger steht an 18. Stelle in Deutschland.

2000

Das 50. Rodesgrüner Wiesenfest ist ein voller Erfolg. Der TSV bekommt eine Homepage, erreichbar über www.rodesgruen.de. Der Leichtathletik-Kreistag findet in Rodesgrün statt.

2001

Der Verein hat 349 Mitglieder. Die Privatelf gewinnt ein Turnier in Bernstein. Die Leichtathletikjugend ist in Rödental sehr erfolgreich.

2002

Tobias Ronge spielt in Dänemark für die Europäische Tischtennisjugend. Die Privatelf unternimmt einen Ausflug zu den Coburger Turnern.

2003

Es wird eine E-Juniorenmannschaft gemeldet. Die Leichtathleten nehmen an mehren Läufen mit Erfolg teil. Die Jazzgymnastik wird von Maike Miksche übernommen.

2004

Der Verein unternimmt einen Ausflug nach Bayrisch Gmain, wo auch ein Freundschaftsspiel stattfindet. Der Verein übernimmt die Patenschaft für 2 Kinder in Südafrika.

2005

Reinhard Winzer erhält die höchste Ehrung des Deutschen Leichtathletikverbandes, die Ehrennadel in Gold.

2006

Eine C-Juniorenspielgemeinschaft mit dem FSV Naila spielt in Rodesgrün. Die Lauf- und Walkinggruppe nimmt an mehreren Veranstaltungen teil.

2007

Der TSV feiert sein 75-Jähriges Jubiläum mit Ehrenabend und Musik von "Gery and the Johnboys".

2008

Die letzte Schülermannschaft wird abgemeldet.

2010

In Rodesgrün findet zum letzten Mal das Wiesenfest statt.

2011

Das erste "Fest unter den Kastanien" wird ein voller Erfolg. Das Dach im Sportheim wird saniert und isoliert.

2012

Im Sportheim findet ein Dia-Abend statt. Es werden viele Bilder aus der Vereinsgeschichte des TSV gezeigt.

2013

Die Treppe am Eingang des Sportheims wird saniert.

2014

Für das Sportheim werden eine neue Musikanlage und eine neue Schließanlage angeschafft. Die Turnkinder machen einen Ausflug und nehmen an einer Lama-Trekking-Tour teil. Der TSV Rodesgrün und der ATS Selbitz gehen eine Spielgemeinschaft ein. Mitgliederstand: 269

2015

Es findet ein Vereinsausflug ins Freilichtmuseum nach Bad Windsheim statt. Im Rahmen der Aktion "Z'amm geht's" wird der Spielplatz am Sportheim neu gestaltet und mit neuen Spielgeräten und Spielmöglichkeiten ausgestattet. Es findet wieder ein Laternenfest statt und auch das "Fest unter den Kastanien" ist ein voller Erfolg.

2016

Auf dem Festplatz werden fünf neue Kastanien gepflanzt. Erstmals findet zum Laternenfest auch ein Kreativmarkt mit einem großen Angebot an kleinen und großen, liebevoll gestalteten und handgemachten Sachen statt. Zeitweise gibt es drei Kinderturngruppen mit insgesamt circa 36 Kindern.

2017

Nach 24 Jahren legt Manfred Knörnschild das Amt als Vorstand nieder. Zum neuen Vorstand des TSV Rodesgrün wird Kerstin Benker gewählt. Die Öltanks im Vereinsheim werden ausgetauscht und es findet wieder ein Vereinsausflug statt, dieses Mal nach Leipzig.

2018

Der Verein zählt am 1.1.2018 258 Mitglieder.